Im April 2012 habe ich meinen Zivildienst bei der INVA mobil begonnen. Die ersten Wochen durfte ich mit den verschiedenen Fahrerinnen und Fahrern mitfahren, um einen Einblick in den Alltag zu erhalten. Schon sehr bald durfte ich selber ans Steuer um zu sehen, welche Unterschiede es macht, ob man alleine fährt oder wenn sogar jemand mit einem Rollstuhl als Fahrgast mit dabei ist.

Der grösste Umstellung bestand darin, dass ich noch vorsichtiger fahren musste und immer weit voraus schaute, damit ich nicht plötzlich ein schnelle Bremsung vornehmen musste. Es war auch sehr spannend verschiedene Menschen kennen zu lernen, welche in den verschiedensten Lebenssituationen sind.

Ich fand auch die längeren Strecken, wie z. B Crans Montana, Valens oder St. Gallen sehr unterhaltsam. Die Fahrgäste hatten immer viel zu erzählen, sei es über ihr Leben, ihre Erfahrungen und welche Ziele sie noch haben. Diese Fahrten waren immer ein Vergnügen.

Neben dem Fahrdienst, durfte ich auch im Büro mithelfen. In der Anfangszeit war das Erstellen der Fahrpläne so wie die Fertigung der Rechnungen sehr aufwendig und zeitintensiv. Im Herbst 2012 haben wir unsere Büroräumlichkeiten neu eingerichtet. Nach der Renovation durfte ich bei der Einführung und Instruktion des neuen Disposystem mithelfen. Wer immer schon Mal erlebt hat, wie es ist ein neues EDV System einzuführen weiss, dass es Höhen und Tiefen gibt. Die Umstellung hat sich auf jeden Fall gelohnt. Das Erfassen der Bestellungen, die Übersicht der im Einsatz stehenden Autos und die Planungssicherheit haben die Leistungsqualität erheblich verbessert.

Ich habe meine Zeit bei der INVA mobil sehr genossen. Es war sehr abwechslungsreich und ich habe sehr viele neue Menschen kennengelernt. Wie so oft im Leben begleiten mich die neuen Eindrücke und Erfahrungen auf meinem weiteren Weg.

Durch die Einarbeitung des neuen Disposystem, habe ich die Möglichkeit bekommen, über meinen Zivildienst hinaus zu bleiben. Im Sommer 2014 werde ich die INVA mobil verlassen und einen neuen Lebensabschnitt beginnen.

Euer ZIVI Giorgio Scollo