Welche Krankheits- bzw. Behinderungskosten können bei der Ergänzungsleistung geltend gemacht werden?

Worauf ist zu achten?
Kostenbeteiligungen (Selbstbehalte) sowie Jahresfranchise pro Kalenderjahr aus der obligatorischen Krankenkassengrundversicherung. Es wird eine Kostenbeteiligung von höchstens 1'000 Franken pro Jahr und Person vergütet

  • Die Krankheits- und Behinderungskosten müssen grundsätzlich in der
    Schweiz entstanden sein
  • Vergütung nur aufgrund detaillierter Leistungsabrechnung der
    Krankenkasse (keine Steuernachweise)
  • Ausschliesslich Kosten aus der Grundversicherung gemäss KVG
  • Einreichungsfrist 15 Monate seit Abrechnungsdatum der Kranken- kasse

Zahnarztkosten

  • Bei zahnärztlichen Behandlungen über Fr. 1’ 000.- benötigen wir einen Kostenvoranschlag, ansonsten kann maximal Fr. 1’ 000.- vergütet werden
  • Bei Behandlungen über Fr. 3’ 000.- benötigen wir zusätzlich Zahnschaden-formular, Röntgenbilder und einen detaillierten Kostenvoranschlag

Hilfe, Pflege und Betreuung zu Hause sowie in Tagesstrukturen

  • Die Hilfe, Pflege und Betreuung muss ärztlich verordnet sein (Spitex)

Teilweise Transporte

  • Transporte zur nächstgelegenen medizinischen Behandlungsstelle (Tages-strukturen gelten als med. Behandlungsort)

Aerztl. verordnete Erholungs- bzw. Badekuren

  • Erholungskuren müssen in einer anerkannten Institution durchgeführt und während des Aufenthaltes ärztlich begleitet werden
  • Kuren werden nur nach einem Spitalaufenthalt vergütet (max. 21 Tage je Kalenderjahr)

Hilfsmittel

  • Muss vorgängig bei AHV- oder IV-Stelle abgeklärt werden

Sämtliche Unterlagen sind bei der AHV-Zweigstelle Ihrer Gemeinde einzureichen

Bitte beachten sie, dass wir keine Originalpapiere zurücksenden

Quelle: https://www.akso.ch/